Fokus aufs interne und externe Teamwork

Daniel Matošević, neuer Geschäftsführender Chefinspektor, blickt zurück auf seine ersten 11 Monate bei der AMKBE. Seine Erkenntnis: «Je besser wir uns mit unseren Partner abstimmen, desto effizienter die Kontrolltätigkeit.» 

Der Vorstand hat die AMKBE im Jahr 2022 strategisch neu ausgerichtet. Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert, die Anforderungen sind gestiegen: Während sich früher Kontrollen praktisch auf Baustellen beschränkten, werden heute viel mehr verschiedene Branchen kontrolliert, darunter auch Dienstleistungsbereiche oder sogar Privathaushalte bei der Anstellung von ausländischen Pflegekräften.


Personell verändert
Mit den neuen Anforderungen an die Mitarbeitenden gingen weitreichende personelle Änderungen einher. Altgediente Inspektoren verliessen den Verein, zu einem Wechsel kam es auch in der Geschäftsleitung. Neu dafür zuständig sind Daniel Matošević als Geschäftsführender Chefinspektor und Ursula Boschung als Sekretariatsleiterin.
Daniel Matošević war früher für die Arbeitsmarktkontrolle in Basel tätig. Er ist des vollen Lobes bezüglich der Zusammenarbeit im Kanton Bern, sei es mit dem Amt für Wirtschaft (AWI), verschiedenen Polizeiabteilungen (Frepo, Kapo) oder den Paritätischen Kommissionen.  «Durch den stetigen Austausch mit dem Amt für Wirtschaft (AWI) waren wir in diesem Jahr sehr erfolgreich in der Bekämpfung der Schwarzarbeit», blickt er zurück.
Sein wichtigstes Augenmerk als Geschäftsführer galt bisher dem Teamwork, intern wie extern: «Intern ging es darum, ein Team zu bilden, welches zusammenwächst, sich gegenseitig unterstützt und Erfahrungen austauscht. Extern ging es darum, die Synergien mit unseren Kooperationspartnern noch besser zu nutzen. Wissen wir beispielsweise von Verstössen, welche in den Lohnbuchkontrollen festgestellt wurden, können wir gezielt eine erneute risikobasierte Kontrolle vornehmen. Dadurch steigt die Effizienz unserer Arbeit.» Im nächsten Jahr soll es mit allen Beteiligten «Runde Tische» geben, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken.
 
Zuversichtlich in die Zukunft
Das Jahr 2023 war für die AMKBE ein Umbruchsjahr im Zeichen der neuen strategischen Ausrichtung und personellen Zusammensetzung. «Gemessen daran haben wir ein beachtliches Kontrollresultat erreicht, auch wenn es hinter den Zielvorgaben zurück liegt», bilanziert Daniel Matošević. Aufs kommende Jahr hin sieht er die AMKBE bestens vorbereitet. «Wir sind gut aufgestellt, ziehen alle am gleichen Strick und freuen uns auf die Zukunft!»

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